Ich liebe Vine

vine_logo-svgEine meiner absoluten Lieblingsapps im Moment ist Vine. Sechs Sekunden komprimierte und sich immer wiederholende Unterhaltung, Kunst oder Information. Und ich finde, dass die App bisher – auch mit ihren Integrationsmöglichkeiten in twitter (zu dem Vine mittlerweile gehört) – völlig unterschätzt wird. Loopzahlen im dreistelligen Millionenbereich zeigen, was möglich ist. Mit viel Zeit und Kreativität wird Vine genutzt. Einer meiner Lieblings-Vines ist derzeit diese Zeitreise. Auch nach Dutzenden Runde findet man immer neue Details.

In der Kommunikationsbranche und im Journalismus sollten wir viel mehr auf Vine achten. Wie man es allerdings nicht machen sollte, zeigt das Auswärtige Amt. Zwar hat der Account „nur“ knapp 4.000 Follower, aber erzielt mit einem Vine mehr als 4 Millionen Loops. Nur, dass das Vine Schneefall vor dem Auswärtigen Amt zeigt. Verschenktes Potential:


Recht inhaltsbefreit. Dabei kann man auch in sechs Sekunden so viel erzählen: Die Unterschrift unter einem wichtigen Vertrag, eine Begrüßung, kurze aber wichtige Statements, Bänder durchschneiden oder Knöpfe drücken. Auch situatives wie Demonstrationen, Veranstaltungen oder Naturereignisse kann Vine problemlos transportieren.

Vine ist aber nicht nur für die Unternehmenskommunikation oder Journalisten interessant. Im #commdev-Bereich kann Vine helfen, punktgenau Kommunikationsaussagen zu platzieren. Kein langes Erklären. Einfach das wichtigste. Oxfam hat da eine sehr interessante Idee. Das Vine einfach mal anhalten:

Besonders in der Ergebniskommunikation sollte Vine mehr Beachtung finden. Positive Resultate sind keine beliebten Themen, um lange darüber zu lesen. Mit Vine kann man es in sechs Sekunden auf den Punkt bringen und es wird auch noch immer wieder wiederholt.

Einen guten Ansatz zeigt auch Reliefweb, die Vine nutzen, um mit kurzen Videos ihre Online-Tools schmackhaft zu erklären.

Im Kampf der sozialen Dienste wird auch Vine kopiert. Die instagram-Kopie boomerang etwa funktioniert meiner Meinung nach nicht. Die boomerangs verschwinden zwischen Fotos, Videos und Bildcollagen. Vine bittet neue Unterhaltung im sechs-Sekunden-Takt und kann trotzdem eine Menge transportieren.

Ach und eine Bitte: Wenn ihr anfangt es zu benutzen, dann tut das auch. Nichts sieht peinlicher aus, als schweigende Accounts.

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