Social Media: Kommunikation statt Technik

socialmediaiconsDie Kraft und Möglichkeiten sozialer Medien liegt nicht in der Technik sondern der Kommunikation. Niemand versucht mit einem Akkuschrauber ein Loch in die Wand zu bohren. Und wenn man einen Bohrer nimmt, dann sollte man auch den Richtigen nehmen. Keramik, Stahl, KS, Holz, ……? Mit den sozialen Medien ist es doch gar nicht anders. Der intelligente und richtige Umgang bringt auch die richtigen Ergebnisse.

Die Automatismen fordern twitter, Youtube, facebook, RSS und so viele andere Medien zu nutzen. Doch die Automatismen geben zu wenig Raum für die Gestaltung der Kommunikation auf diesen Kanälen. Was genau dort steht entscheidet schließlich darüber, wie erfolgreich die Kommunikation ist. Kreativität und Präzision sind dabei sehr hilfreiche Instrument. Tatsächlich fangen viele Nutzer schon bei der Beschreibung ihrer Videos auf Youtube nachlässig zu werden.

Und: wie kritisch hinterfragen wir unsere Kanäle? Jeder Kanal sollte mit Zielen und Aussagen belegt werden. Warum wird er benutzt. Wofür. Was soll er transportieren. Als Beispiel: Servicetweets können sehr stark sein. Kurze Fragen, kurze Antworten, klare Kundenbindung. Kein Einloggen um zu chatten, keine Formulare, etc. Beispiele sind KLM auf twitter und facebook mit genauen Minutenangaben bis zur Antwort oder auch in Ruanda (!!) der Mobilfunkanbieter MTN.

Aber zurück zum Hinterfragen. Wenn wir Ziele für die Kanäle formulieren, sollten wir auch schauen, inwieweit die erreicht werden, Steigen die Follower-Zahlen? Gibt es qualitativen Rücklauf – denn mehr Follower allein rechtfertigen vielleicht noch nicht den Aufwand. Und am Ende sollte auch die klare Entscheidung gegen einen Kanal stehen oder dafür, einen bestehenden zu löschen. Lieber kein Kanal, als ein toter. Denn letztendlich fließt in die Betreuung eine Menge Arbeitszeit.

 

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